MAILAND FASHION WEEK 2013

Auch 2013 war es wieder soweit: Mode begeisterte, Models und Designer lieferten sich auf der Mailänder Modewoche ein Stell-dich-ein. Ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Mode wurde präsentiert: elegant, feminin und stilgerecht setzen diese neuen Kreationen auf selbstbewusste Frauen. Metallic, Punk, Verruchtes, Pelz, Strick, Oversize und 3-D wurde in präzise kreierten Details in Szene gesetzt.

Gucci lieferte den Auftakt

Gucci präsentierte die erste Vorführung der Mailänder Modewoche und präsentierte in der Show aufwendig bestickte Abendroben, Leder auf Schuhen sowie Kleidern, 3-D-Motive und Metallic Looks. Das Modelabel wollte mit seiner Herbst-/Winter-Kollektion den gefährlichen und selbstbewussten Lady-Look unterstreichen – so Kreativdirektorin Frida Giannini. Die gekonnte Darbietung von Gucci zeigte geometrische Schnitte, anliegende Bleistiftröcke sowie kurze feminine Jacken. Da Gucci heuer etwas Mystik ausstrahlen wollte, trugen die Models dunkles Make-up und zurückfrisierte Haare. Pompöse Federn und transparente Dekolletés ergänzten so manches extravagante Abendkleid – was die Hingucker der Show komplettierte.

1940er bis 1950er Jahre – aus Mailänder Sicht

Stilvolle Mode mit Details, die an die 40er bis 50er Jahre des 20. Jahrhunderts erinnern – dies zeigten viele Designer. Jil Sander führte knielange Röcke, lange Mäntel und schlichte Formen in sehr viel Weiblichkeit vor. Doch auch Bottega Veneta, Prada und Sportmax schickten die Modebegeisterten auf Zeitreise: senfgelbe Kostüme, jede Menge Taillenbetonung und schmale Pencilskirts zauberten glamouröse Diven auf den Laufsteg.

Luxuriöse Optik mit Pelz

Neben Strick und Wolle wurde das Thema “Pelz” wieder an die Spitze der modischen Begehrlichkeiten katapultiert – was Tierschützer nicht sonderlich begeisterte. Von Nerz bis hin zum mongolischen Lamm vermittelten echte Pelze bei nahezu jeder Designer-Show der Mailänder Modewoche den Trend zu Luxus und hoher Wertigkeit von Naturpelz. Kritiker warfen – bei aller sündhaften Schönheit der gezeigten Pelzmode – die Frage auf, woher jene Modeschaffende künftig echten Pelz für ihre Kollektionen nehmen möchten. Einzig das Label Bottega Veneta kam ohne Pelz aus und überzeugte dafür mit offenen Nähten, gekochtem (und dadurch nicht verfilztem) Flanell sowie geometrischen Silhouetten.

Gekonntes Finale von Dolce & Gabbana

Das Designer-Duo Dolce & Gabbana zeigte eine Abschluss-Show der Superlative, die einen den Atem anhalten ließ. In roten Spitzendesigns, mit ausnehmend schönen Kronen und beachtlich großen Ohrringen in Kreuzform stolzierten die Models wie Königinnen über den Laufsteg. Ihre Inspiration holten sich Domenico Dolce und Stefano Gabbana von der sizilianischen Kathedrale Santa Maria Nuova. Allgemein zeigten Dolce & Gabbana eine Kollektion mit sehr viel Sex-Appeal und betonten Kurven, die aber stets stilgerecht und niemals vulgär wirkte. Zarte Spitze, üppiger Brokat und sinnliche Kurven begeisterten das Publikum. Von D&G kam auch eines der Favorite Accessoires der Mailand Fashion Week: die Agatha-Bag, welche sozusagen als Schutzpatronin “für unterwegs” fungieren soll. Auf der filigranen Tasche ist die Schutzheilige Catanias – Santa Agatha – abgebildet.

 

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